grauelinie 2

Konzerte

 

Hochgeschätzte Vertreter der Medien, 

 

Heuer also erstmals ein französischer Komödien-Klassiker auf der Güssinger Burg! 

 Georges Feydeau gilt mit seinem Kollegen Eugène Labiche als DER Komödien-schreiber im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts und sein „Floh im Ohr“ ist mittlerweile ein Theaterklassiker - eine dramatische Schöpfung, deren Aktualität und Attraktivität sich bei einem Publikum weit über nationale Grenzen und über mehr als ein ganzes Jahrhundert hinweg erhalten hat. Feydeau hat mit seinen Lustspielen Theatergeschichte geschrieben und wurde dadurch als Theater-Autor selbst zu einem Klassiker! Seine Komödien reißen seit über 100 Jahren alljährlich weltweit eine unüberschaubare Anzahl von Theaterbesuchern zu Lachstürmen hin. Mit Stücken wie „Die Dame vom Maxim“, „Wie man Hasen jagt“ und eben mit dem irrwitzigen Schwank „Der Floh im Ohr“ gehört Feydeau zu den meistgespielten Lustspiel-Autoren auf dem europäischen Kontinent. Sein beson-derer Trick besteht darin, das Publikum mit absolut unerwartbaren Handlungs-Wendungen zu überraschen und zu verwirren, diese Taktik meisterlich bis ins Groteske zu steigern und als „Drüberstreuer“ mit Prisen von Frivolität und ge-schickten Seitenhieben auf die Doppelmoral eines braven Bürgertums zu würzen. Das sind natürlich auch die Kostbarkeiten, die den „Floh im Ohr“ zu dem Komö-dien-Dauerbrenner gemacht haben, den der GÜSSINGER KULTUR SOMMER in diesem Jahr auf die Freilichtbühne im malerischen Hof der Güssinger Burg brin-gen wird. 

Komödie funktioniert wie ein gut erzählter Witz durch das Überraschungsmoment. Und um das Publikum entsprechend zu unterhalten bedarf es einer ganz besonders raffinierten und ausgefeilten Spieltechnik. Nicht jener, nach meiner bescheidenen Meinung manchmal missverstandenen, Sprach-Hastigkeits-Wettbewerbe, die den Zuschauer/die Zuschauerin, mehr über die Zungenfertigkeiten der Darsteller als über den Verlauf und die Feinheiten des Stücks staunen lassen. Unser Streben war es daher folgerichtig, den Autor Feydeau in vollem Glanz erstrahlen zu lassen und uns nicht den oft geübten und zuvor beschriebe-nen „Stil-Exerzitien“ auszuliefern. Das Wundervolle daran: Nach mittlerweile 15 Jahren gemeinsamer Arbeit an Stücken von Shakespeare bis Nestroy ist das Schauspiel-Ensemble des GÜSSINGER KULTUR SOMMERs zur Interpretation auch so artistischer Drahtseil-Akte ohne Abstriche in der Lage. 

Freuen Sie sich also auf ein Feuerwerk der Feydeau-schen Pointen und der darstellerischen Raffinesse.

 P.S. Um das Geschehen in diesem Stück noch etwas näher an „unser“ Publikum zu rücken, haben wir uns entschlossen die französischen Namen der agierenden Personen in unseren Sprachbereich zu übertragen. Die Tatsache, dass ein Komödien-Klassiker auch über Landesgrenzen hinaus noch seine unumschränkte Gül-tigkeit hat, wird dadurch noch offensichtlicher. 

 All diese Veranstaltungen könnten nicht zu Stande kommen ohne die großzügige Unterstützung der Kulturabteilung des Landes Burgenland (LR Helmut Bieler), die Zuwendungen des Bundeskanzleramt (BM für Kunst und Kultur Dr. Josef Oster-mayer) und aller unserer Sponsoren, die Sie auf der letzten Seite dieses Pro-grammheftes finden. Von der Wiener Städt. Versicherung bis zur Österreichischen Post und von der Wiener Firma SPC bis zur Firma Hellenic (Römerquelle/ Coca Cola), Novomatic oder Thomas Klug´s McDonalds-Filialen. 

 Und ein ganz besonderer Dank gilt selbstverständlich und nachdrücklich Bundespräsident Dr. Heinz Fischer dafür, dass er dem GÜSSINGER KULTUR SOMMER seit Jahren seinen wertvollen Ehrenschutz gewährt. 

 Wie in jedem Festspieljahr wenden wir uns auch heuer wiederum an Petrus und alle in Frage kommenden Branchen-Wettergötter mit der Bitte, dem Südburgen-land den Ruf als „Land der Sonne“ nachhaltig zu bestätigen und Regen, Hagel, Blitz und Donner von Mitte Juni bis Mitte September an Aufführungstagen in der himmlischen Requisitenkammer zu belassen. Dann sollte einem gelungenen Fest-spiel-Reigen nichts mehr im Wege stehen. 

 Verehrte VertreterInnen der Medien, wir danken für Ihr Interesse an unserem Programm und freuen uns auf Ihre geneigte Berichterstattung von diesem informativen Gespräch und Ihre mediale Begleitung während des folgenden Sommers.

 

Karten und Informationen:

Güssinger Kultur Sommer - Europastraße 1, 7540 Güssing, T: 05/90 10 85 10

Ö-Ticket-Hotline: 01/960 96

www.kultursommer.net

„Der Floh im Ohr“ 

 

Theater auf Burg Güssing 

 

11 Termine: 21. Juni 2014, 

27., 28. Juni, 4., 5., 11., 12., 18., 19., 25., 26. Juli 2014 

jeweils 20.30 Uhr 

 

„Irrwitzig“ ist wohl die passende Be-zeichnung für dieses temporeiche Verwirrspiel des französischen Komödien-autors George Feydeau. „Irre“ ist es wegen seiner ständigen Handlungs-Wendungen um 180 Grad und „witzig“ ist es genau dadurch in des Wortes umfassendster Bedeutung. Ja, zum Teil ist es so „irre“, dass man sich mit dem Lachen sputen muss um auf der Höhe der Geschichte zu bleiben. 

Da vermutet eine Ehefrau einen erotischen Alleingang ihres Gatten und vertraut sich in ihrem Kummer ihrer Freundin an. Die schlägt vor, dem angeblichen Schwerenöter einen schmachtenden Brief zu schreiben, in dem sie ihn in ein einschlägig bekanntes Hotel zum Schäferstündchen bit-tet. Und als schließlich alle Akteure dort angekommen sind, nimmt das Chaos seinen Anfang. 

Der Hausknecht des Hotels, der dem angeblich untreuen Ehemann bis aufs Haar gleicht, stiftet maximale Verwirrung, ein paar Typen, die das Hotel ebenfalls frequentieren, treiben die Verwirrung schließlich auf die Spitze. 

Bis sich nach 2 Stunden die ganze Geschichte endlich aufklärt, darf ge-lacht werden bis der Arzt kommt. 

Das Ensemble des GÜSSINGER KULTUR SOMMERs freut sich auf die Probenarbeit, die ab Feber 2014 begonnen haben, und alle Beteiligten freuen sich ab 21. Juni 2014 auf zahlreichen Besuch „ihres“ Publikums.

 

Was ist ein Theaterklassiker? 

 

Eine dramatische Schöpfung, deren Aktualität und Attraktivität sich bei einem Publikum weit über nationale Grenzen über viele Jahrzehnte, ja sogar über Jahrhunderte hinweg erhalten hat. Im Bereich der Tragödie ebenso wie auf dem Gebiet der Komödie. 

Georges Feydeau hat mit seinen Lustspielen Theatergeschichte geschrie-ben und wurde dadurch als Theaterautor selbst zu einem Klassiker! Seine Komödien reißen seit 100 Jahren alljährlich eine unendliche Zahl von The-aterbesuchern zu Lachstürmen hin. Mit Stücken wie „Die Dame vom Ma-xim“, „Wie man Hasen jagt“, „Die Katze im Sack“ und insbesondere mit dem irrwitzigen Schwank „Der Floh im Ohr“ gehört Feydeau zu den meist-gespielten Lustspiel-Autoren auf dem europäischen Kontinent. 

„Vaudeville“ wurde der Komödien-Stil genannt, der in Frankreich um die Wende vom 19. Zum 20. Jahrhundert höchst populär war. Autoren wie Eugène Labiche, der mit dem auch heute noch oft gespielten Stück „Das Sparschwein“ zu Höchstform auflief, und Georges Feydeau waren die Stars dieses Genres. Der besondere Trick dieser Autoren bestand zumeist darin, das Publikum mit absolut unverwertbaren Handlungs-Wendungen zu überraschen und zu verwirren, diese Taktik meisterlich bis ins Groteske zu steigern und als „Drüberstreuer“ mit Prisen von Frivolität und geschickten Seitenhieben auf die Doppelmoral eines „braven Bürgertums“ zu würzen.

HARRI STOJKA 

„INDIA EXPRESS“ 

 

Samstag, 2. August 2014, 20.00 Uhr 

Festivalgelände Bildein 

 

Eine Veranstaltung des Güssinger Kultur Sommer und der Volkshochschule der Burgenländischen Roma 

 

Der INDIA EXPRESS ist ein großartiges Projekt vom österreichischem Gitarren-Virtuosen Harri Stojka und seinen Kollegen aus Indien. Als Gitarren-Virtuose Harri Stojka Indien bereiste, um den Spuren der Roma zu folgen, entstand dabei nicht nur der preisgekrönte Film "Gypsy Spirit" (bester Kinodokumentarfilm 2011), sondern auch eine tiefe Freundschaft mit den indischen Star-Musikern. Man könnte den Film auch nochmals zeigen bei euch, wenn ihr das so wollt!!! 

ERGEBNIS der Zusammenarbeit:

Das Musikprojekt "Harri Stojka India Express" – eine berauschende Fusion aus World- Jazz, Roma- und indi-schen Klängen, die sowohl als jüngst erschienene CD, als auch bei Live- Auftritten allerorts Standing Ovations erntet. 

 

Harris rasanter Saitenstil, delikat, dynamisch verschmelzt mit den Ideen der indischen Klangkünstler, garantiert höchsten musikalischen Genuss. 

 

Sound Files: 

https://soundcloud.com/india-express 

 

You Tube: 

http://www.youtube.com/watch?v=fkAzvVCvYhE 

„Der Floh im Ohr“ 

 

 

Bühnenbild von Heinz Ebner 

 

Durch einen „Floh im Ohr“ – also durch die von einer Ehe-frau und ihrer Freundin gesponnen Fantasien – geraten scheinbar brave, gutbürgerliche Herrschaften in die ihnen völlig neue und natürlich unbekannte Welt der Seitensprünge, Verschleie-rungen und Verwechslungen. 

 

Diesen Kontrast unterstreichen die zwei Bühnenbilder der Inszenierung von Frank Hoffmann auf der Burg Güssing, die unterschiedlicher kaum sein könnten: 

 

Ausgehend vom Bild des ersten Aktes vor einer perfekten Fassade des bürgerlichen Mittelstandes, der Gartenterrasse einer Kleinvilla, brauen sich die Gewitterwolken verschiedener Liebes- und Ehebeziehungen justament im Freien – also für alle sichtbar, quasi öffentlich – zusammen, um im 2. Akt in den kitschigen Innenräume eines mehr oder minder billigen Hotels für Seitensprung-Geübte die Verwechslungen von Sein und Schein, Wollen und Dürfen durch die auffallend hohe Anzahl an Türen in uneinsehbare Zimmer auf den Gipfel der Verwirrung für Beteiligte und Zuschauer zu treiben. Uneinsehbare Zimmer? Alle, bis auf eines, das nicht nur in seiner farbigen Erscheinung das Innerste dieses Etablissements nach Außen kehrt und dem Publikum wahrlich tiefe Einblicke in das vermeintliche Trei-ben hinter all den anderen Türen zu geben scheint.

 

 

Das „Schönbrunngelb“ der Villenfassade, unterstrichen vom reinweißen Gartenmöbelambiente des 1. Aktes, wird übertrumpft vom lustbetonten Rosarot des Interieurs einer Vorstadtabsteige, welches im tiefen Purpurrot und kitschigen Rosa einer einzigen gezeigten Zimmerdekoration jeden Zweifel über das Treiben in den Zimmern dieses Hotels ausschließt. 

 

Die Rückkehr in die gewohnte Ordnung und vertraute Umgebung der bür-gerlichen Privatsphäre beruhigt Beteiligte wie Zuschauer gleichermaßen im 3. Akt... 

 

Wie im Stück selbst ist auch in der Bühnendekoration nicht alles wirklich, was real erscheint – Wirkliches und Unwirkliches wechseln im Auge des Betrachters anders, als dieser es zu sehen meint.

 

GKS-text

Frank Hoffmann

Frank HoffmannFrank Hoffmann ist Intendant des Güssinger Kultursommers.

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Europastraße 1, 7540 Güssing

Tel.: 05 9010 8510

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