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Konzerte

Nestroy auf Burg Güssing

Dem Güssinger Kultur Sommer ist in den letzten Jahren das Kunststück gelungen, mit Stücken wie „Brandner Kaspar“,  „Im Weißen Rössl“ und “Einen Jux will er sich machen” beste kurzweilige Unterhaltung auf höchstem künstlerischen Niveau auf Burg Güssing zu bieten. Diese Tradition wird dieses Jahr mit Nestroys Posse „Zu ebener Erde und erster Stock“ fortgesetzt.

Ein Haus. Zwei Geschosse. Zwei Wohnungen. Simultanes Spiel über zwei Ebenen. Während im ersten Stock der Prunk und die Völlerei an der Tagesordnung sind, darbt zu ebener Erde die Familie des armen Tandlers im alltäglichen Kampf gegen den Hunger. Die scheinbar streng abgeschottete Hierarchie zwischen oben und unten wird jedoch von der Liebe zwischen „oberer“ Tochter und „unterem“ Sohn überwunden. Aber wie bei Shakespeare´s Romeo und Julia stehen die Liebenden auch hier einer Mauer von Verboten, Vorurteilen und Intrigen gegenüber. Doch das Leben hat seine eigene überraschende Dramaturgie und kann Schicksale in kürzester Zeit umkehren.

Das komplizierte Spiel der Gleichzeitigkeit auf zwei Ebenen nutzte Nestroy gekonnt zur Darstellung eines Querschnitts des Lebens, das den „Launen des Glücks“ unterworfen ist. Die Sensation eines solchen Bühnenbildes war zu Nestroys Zeiten so enorm, dass das Publikum das Theater stürmte, nur um diese aufregende, für sie neue Bühnenlösung zu sehen.

Intendant und Regisseur Frank Hoffmann lädt mit dem Kultur-Sommer-Team zu einem vergnüglichen Theater-Abend im eindrucksvollen Ambiente der Burgruine.

Die Konzerte dieses Sommers im Rahmen des Güssinger Kultur Sommers setzen sich wiederum aus österreichischen und internationalen Künstlern zusammen und finden im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf sowie in der Heiliggeistkirche Stegersbach den idealen Rahmen.

Karten und Informationen:

Güssinger Kultur Sommer - Europastraße 1, 7540 Güssing, T: 05/90 10 85 10

Ö-Ticket-Hotline: 01/960 96

www.kultursommer.net

„Zu ebener Erde und erster Stock“

Ein Haus. Zwei Geschosse. Zwei Wohnungen. Simultanes Spiel über zwei Ebenen.

Während im ersten Stock in der Wohnung des Herrn „Goldfuchs“ der Prunk und die Völlerei an der Tagesordnung sind – Motto: Geld spielt keine Rolle, man hat es im Überfluss! – darbt zu ebener Erde die Familie des armen Tandlers „Schlucker“ mit vier hungrigen Kindern im alltäglichen Kampf gegen den Hunger und die sie bedrängenden Gläubiger.

In der scheinbar streng abgeschotteten Hierarchie zwischen oben und unten gibt es jedoch auch verbindende Elemente, denn die Tochter von „oben“ ist in Liebe für den Sohn von „unten“ entbrannt und umgekehrt. Aber wie bei Shakespeare sehen sich Romeo und Julia (hier: Emilie und Adolf) einer Mauer von Verboten, Vorurteilen und Intrigen gegenüber, die ihrem Glück im Wege stehen. Doch das Leben hat seine eigene überraschende Dramaturgie und kann Schicksale in der Zeit eines Wimpernschlags in ihr Gegenteil verkehren: der plötzlich verarmte Goldfuchs muss, verlassen von all seinen Speichelleckern und Bedienten, in die Wohnung zu ebener Erde während die Familie Schlucker den ersten Stock bezieht.

Das komplizierte Spiel der Gleichzeitigkeit auf zwei Ebenen nutzte Nestroy gekonnt zur Darstellung eines Querschnitts des Lebens, das den „Launen des Glücks“ unterworfen ist. Die Sensation eines solchen Bühnenbildes war zu Nestroys Zeiten so enorm, dass das Publikum das Theater stürmte, nur um diese aufregende, für sie neue Bühnenlösung zu sehen.

Das Stück entstand 1835 und wurde am 24. September 1835 am Theater an der Wien mit durchschlagendem Erfolg uraufgeführt. Nestroy selbst spielte in der Uraufführung den Diener Johann. Das komplizierte Spiel der Gleichzeitigkeit auf zwei Ebenen nutzte Nestroy gekonnt zur Darstellung eines Querschnitts des Lebens, das den „Launen des Glücks“ unterworfen ist. Die Sensation eines solchen Bühnenbildes war zu Nestroys Zeiten so enorm, dass das Publikum das Theater stürmte, nur um diese aufregende, für sie neue Bühnenlösung zu sehen. Für eine ähnlich grandiose Bühnenbild-Lösung wird der Bühnenbildner Heinz Ebner sorgen, die musikalische Leitung hat wieder Franz Stangl, Regie führt Frank Hoffmann.

Premiere: 22. Juni 2013 Burg Güssing.

Harry Sokal "Groove"

Ob Blues, Soul, Funk oder Jazz, Saxophonist Harry Sokal ist auf allen Feldern unstrittig einer der Größten am europäischen Kontinent. 

Nun hat er sich mit zwei absoluten Höchstkarätern der österreichischen Musikszene verbunden und sorgt so jeden Auftritt lang für ekstatisches Publikums-Vergnügen.

Raphael Wressing entlockt seiner Hammond B3-Orgel die denkbar groovigsten Sounds und Lukas Knöfler ist als Drummer ein absolutes Atout und damit ein „Mann für alle (Trommel-)Felle“.

Diesen Auftritt sollte sich kein Musikfreund entgehen lassen!!!

 

Harry Sokal „Groove“

Samstag, 17. August 2013, 19.30 Uhr,

Freilichtmuseum „Ensemble Gerersdorf“, Ausstellungssaal

 

 

Erwin Steinhauer & seine Lieben

"Feierabend"

 Erwin Steinhauer hat keine Badewanne, möchte aber seine Lieblingslieder singen. Und das tut er mit Verve und großem Können – auf der Bühne und  ohne Badewanne. Begleitet wird dieser Tausendsassa von einer kleinen aber feinen Band. Gemeinsam bringen sie die Schmuckstücke aus seiner persönlichen musikalischen Perlenreihe zum Glänzen. Und dazwischen ist Platz für Geschichten und Geschichtchen, für Dichtung und Wahrheit. Ein Abend zur Feier der Musik, des Humors und der Poesie. 

Erwin Steinhauer - Gesang

Georg Graf - Saxophone, Klarinetten, Gitarre

Joe Pinkl - Keyboard, Posaune

Peter Rosmanith - Perkussion, Hang

 

Kurzversion:

 Steinhauer & seine Lieben spielen Bekanntes und weniger Bekanntes, vom Wienerlied bis zum Popsong, von den 30er Jahren bis Randy Newmann, von Hans Moser bis Kreisler und Neuwirth. In eigenständigen Arrangements werden alten Hits und Gassenhauern ideenreich und mit großer Spielfreude neues Leben eingehaucht. Und dazwischen ist Platz für Geschichten und Geschichtchen, für Dichtung und Wahrheit.

 

 Erwin Steinhauer & seine Lieben

Samstag, 10. August 2013, Freilichtmuseum

“Ensemble Gerersdorf”, 19.30 Uhr, Ausstellungssaal

 

 

Toni Stricker "Jazz & Earth"

Toni Stricker ist ein Mann der ersten Stunde des GÜSSINGER KULTUR SOMMERs. Neben Joe Zawinul ist es besonders ihm zu verdanken, dass diese südburgenländische Kultur-Initiative erstmals über die engeren Grenzen hinaus An-Klang gefunden hat - und das in des Wortes ursprünglichster Bedeutung. Bereits im Gründungsjahr 2000 konzertierte Toni Stricker mit seinem Begleiter, dem Gitarristen Michael Hintersteininger, mit seinen pannonischen Impressionen in der Grenzkirche Sankt Emmerich.

Auch erfolgreiche Auftritte von Toni Stricker in der nahen Wallfahrtskirche „Maria Weinberg“ sind ein besonderer Teil der Geschichte des Kultursommers. Heuer widmet sich Toni Stricker intensiv einer weiteren musikalischen Liebe, dem Jazz. Mit Michael Hintersteininger, Gitarre und Frank Tepel, Kontrabass, lässt der den Bogen fliegen und die Saiten swingen.

Toni Stricker, JAZZ & EARTH

24. August 2013, 19.30 Uhr

Freilichtmuseum „Ensemble Gerersdorf“, Ausstellungssaal

 

 

Kurzversion

Toni Stricker ist ein Mann der ersten Stunde des GÜSSINGER KULTUR SOMMERs. Bereits im Gründungsjahr 2000 konzertierte Toni Stricker mit seinem Begleiter, dem Gitarristen Michael Hintersteininger, mit seinen pannonischen Impressionen in der Grenzkirche Sankt Emmerich. Viele weitere Auftritte folgten.

Heuer widmet sich Toni Stricker intensiv einer weiteren musikalischen Liebe, dem Jazz. Mit Michael Hintersteininger, Gitarre und Frank Tepel, Kontrabass, lässt der den Bogen fliegen und die Saiten swingen.

 

Toni Stricker, JAZZ & EARTH

24. August 2013, 19.30 Uhr

Freilichtmuseum „Ensemble Gerersdorf“, Ausstellungssaal

 

 

GKS-text

Frank Hoffmann

Frank HoffmannFrank Hoffmann ist Intendant des Güssinger Kultursommers.

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Tel.: 05 9010 8510

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